55 mal eine Chance auf Leben

55 mal eine Chance auf Leben

Am 5. Dezember nahmen die Zwölftklässler an einer Typisierungsaktion für die Stammzellspende teil. Was sich hinter diesem sperrigen Namen verbirgt, erklärte Christina Fischer von der Deutschen Stammzellspenderdatei (DSD) den Schülern: Eine lebensrettende Behandlungsmethode für Leukämie-Patienten.

Bei einer Typisierungsaktion geben die Teilnehmer Speichelproben ab. Deren DNA-Struktur wird im Labor analysiert und in einer Datenbank gespeichert. Werden für einen Leukämie-Patienten Stammzellen gesucht, kann mithilfe dieser Datenbank weltweit ein „genetischer Zwilling“ gefunden werden. Erklärt er sich zur Spende bereit, wird Blut oder Knochenmark aus seinem Körper transplantiert.

Leukämie, das in Deutschland alle 45 Minuten diagnostiziert wird, verursacht die massenhafte Bildung von weißen Blutkörperchen. Diese breiten sich im Knochenmark aus und beeinträchtigen organische Funktionen. Häufig sind Kinder und Jugendliche betroffen. Der Patient benötigt gesunde, körperfremde Zellen, um Antikörper gegen den Blutkrebs bilden zu können. War die Stammzellspende erfolgreich, ist Heilung möglich. „Die Stammzellspende ist keine Garantie auf Leben, aber sie ist eine Chance auf Leben“, fasste Christina Fischer zusammen und berichtete von berührenden Freundschaften, die zwischen Spendern und Patienten entstanden seien.

Das Registrieren für die Spenderdatei ist ganz einfach: Formular ausfüllen, Wattestäbchen in den Mund und ab in einen Umschlag. Die DSD bietet dies, finanziert durch Spenden, kostenlos an. Auch die Schüler konnten sich im Anschluss an Fischers Vortrag registrieren lassen.

Bundesweit sind rund 7,5 Millionen Spender in der Datenbank registriert. Am 5. Dezember kamen 55 neue Einträge, fast der gesamte Jahrgang, hinzu. „Das ist ja eine richtige Vorzeigeschule“, freute sich Christina Fischer. Doch der Kampf gegen Blutkrebs geht weiter – und braucht breite Unterstützung: Noch findet jeder fünfte Erkrankte keinen genetischen Zwilling.

Auf die Füße geschaut – 25 Jahre Vivarium an der ESS

Auf die Füße geschaut – 25 Jahre Vivarium an der ESS

Beim 17. Vivariumstag an der ESS wurde in diesem Jahr ganz genau auf die Füße geschaut. Nicht auf die der Kinder, nein, an diesem Tag standen wieder die Tiere im Vordergrund. Wie kann der Taggecko  kopfüber an der Glasscheibe kleben? Wieso schließen sich seine Fingerglieder über dem Handrücken? Die kleinen und großen Experten wussten auf alles eine passende Antwort. Hautnah konnten die zahlreichen Besucher die Vielfalt der Tierwelt an der Edith-Stein-Schule erleben. Ob Erstkontakt mit einer Schlange, einem Axolotl oder einer Gespensterschrecke, sowohl mit diesen exotischen Exemplaren, aber auch mit bekannteren, wie Hühnern, Kaninchen oder Rennmäusen und vielen anderen Kleintieren konnte auf Tuchfühlung gegangen werden. Darüber hinaus gab es in den Räumen der Biologie und Chemie weitere Experimente zum Bestaunen und Ausprobieren. Die jüngeren Gäste arbeiteten sich anhand eines Quizzes durch die vielen Angebote oder bastelten sich ihre eigenen Tiere.

Ein großer Dank geht an alle kleinen und großen Helfer und im Besonderen an die Kuchenbäcker sowie die Technik Crew, die für eine professionelle Sound- und Lichtausgestaltung sorgte.

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Wir müssen reden – Generationen im Dialog

Wir müssen reden – Generationen im Dialog

In Anbetracht dessen, dass es immer mehr ältere Menschen in Deutschland gibt und die Zahl der jungen Generationen zurückgeht, ist es umso wichtiger, dass Jung und Alt miteinander kommunizieren. Das Projekt „Wir müssen reden- Generationen im Dialog“, das seit 2017 in Erfurt stattfindet, ermöglicht diesen Interessens- und Meinungsaustausch.

Neben zwei Sozialkunde-Kursen der Oberstufe unserer Schule waren auch Studenten der Universität Erfurt, Teilnehmer mittleren Alters und Menschen über 65 Jahren beteiligt. Gemeinsam haben sie sich am vergangenen Freitag darüber Gedanken gemacht, wie man unterschiedliche Altersgruppen besser zusammenbringen und den Wünschen und Bedürfnissen aller Seiten gerecht werden kann. Der Vormittag bestand aus einem Interessensabgleich, dabei wurden die Themen ermittelt, die dann konkretisiert und weiter bearbeitet werden sollten. Als Impulsgeber war unter anderem Stadtratsmitglied Michael Panse (CDU) vertreten.

Nach dem Mittagessen arbeiteten die Teilnehmer in Kleingruppen an eigenen Ideen für Projekte, um die Kommunikation und die Interaktion zwischen älteren und jüngeren Menschen zu steigern. Die Ergebnisse waren so vielfältig wie die Beteiligten. Es wurde zum Beispiel vorgeschlagen, einen Chor zu gründen („Wir müssen singen“), einen Urlaubszug einzurichten oder „Garten-Sharing“ zu etablieren, um nur ein paar Pilotprojekte aufzuzählen. Alle Ideen standen unter dem Motto „Gemeinsam gegen Einsamkeit“ und dienen dazu, dem Generationskonflikt konstruktiv zu begegnen.

Die Rapper Magma und MBP waren ein musikalischer Impuls zum Thema zwischendurch und gaben durch ihren Beitrag ein Beispiel, wie man die Probleme des demografischen Wandels, wenn man sie denn als solche bezeichnen will, künstlerisch publik machen kann.

Unsere Schule ist durch ihr Engagement in diesem Projekt ein Vorreiter und der betreuende Lehrer Herr Burckhardt und alle beteiligten Schüler haben durch ihre vielseitigen Ideen Initiative für die Gesellschaft gezeigt. Die Pilotprojekte haben durch die Unterstützung der Bürgerstiftung Erfurt und in Kooperation mit der Bundeszentrale für Politische Bildung gute Chancen, verwirklicht zu werden.

„Wir müssen reden- Generationen im Dialog“ hätte im Vorfeld aber noch mehr Resonanz finden können, sodass so viele Interessen und Meinungen wie möglich aufgenommen und repräsentiert werden können. Um das zu erreichen wird am 3.12. ein Beitrag über das Projekt bei „Fakt ist…!“ im MDR ausgestrahlt.

Lina-Laetitia Gebhardt

Artikel der Thüringer Allgemeinen

 

Besuch der Werler Partnerschule

Besuch der Werler Partnerschule

26 Schülerinnen und Schüler vom Ursulinengymnasium aus der nordrheinwästfälischen Kleinstadt Werl besuchten in der vergangenen Woche Erfurt und unternahmen mit ihrer Partnerklasse 6b viele spannende Ausflüge. Bei verschiedenen Stadtrundgängen erkundeten die Schüler die thüringische Landeshauptstadt, besuchten den Dom und besichtigten die Citadelle Petersberg. Ein gemeinsamer Ausflug führte die Kinder nach Jena in die Imaginata und die Avenidatherme lud zum gemeinsamen Baden ein.

Schon seit Bestehen der Edith-Stein-Schule gibt es enge Verbindungen nach Werl, wo es wie in Erfurt ein Ursulinenkloster gibt. Jedes Jahr fahren Schüler von Erfurt nach Werl und umgekehrt kommen uns die Kinder aus Werl besuchen. Die anfängliche Idee des Austausches zwischen Ost und West wird immer mehr von einem Austausch zwischen Stadt und Land bestimmt. Für die Kinder ist es sehr wichtig zu erfahren, dass andere Familien anders, als die eigene Familie leben.

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Espresso holt das Triple beim Schülerzeitungspreis

Espresso holt das Triple beim Schülerzeitungspreis

Zum dritten Mal in Folge darf sich der Espresso beste Schülerzeitung Thüringens nennen. Kultusminister Helmut Holter zeichnete die Redakteure am 6. November mit dem Thüringer Schülerzeitungspreis in der Kategorie „Weiterführende Schulen“ aus.

In ihrer Laudatio lobte die Jury die Berichterstattung rund um die U18-Wahl und das Schuljubiläum sowie das Layout der Zeitung. An der Juryentscheidung waren erfahrene Journalisten und Pädagogen beteiligt. Nach der Preisverleihung im Kultusministerium erhielten die Redakteure eine praxisnahe Einführung in den Fotojournalismus.

Chefredakteur Benedikt Bathe zeigt sich erfreut über die Auszeichnung: „Dass wir nach 2016 und 2017 erneut den Schülerzeitungspreis an die ESS holen, ist eine tolle Bestätigung der Arbeit unserer ganzen Redaktion – und er tröstet über so manche Nachtschicht bei der Erstellung der Zeitung hinweg.“ Hanna Kleinert, ebenfalls Chefredakteurin, ergänzt: „Die Auszeichnung motiviert gerade auch unsere jüngeren Redakteure, weiterhin Arbeit in den Espresso zu stecken.“

Der Thüringer Schülerzeitungspreis ist mit 250 Euro dotiert und wird vom Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport sowie dem Jugendpresse-Netzwerk Thüringen verliehen. Mit dem Gewinn im Landeswettbewerb nimmt der Espresso automatisch am Bundeswettbewerb im kommenden Jahr teil. Nach Ministeriumsangaben gibt es über 200 Schülerzeitungen in Thüringen.

Ein Bild von der Schülerzeitung kann man sich beim Adventskonzert am 6. Dezember machen – dann erscheint die neue Ausgabe des Espresso.

Süßes oder Mahler!!!

Süßes oder Mahler!!!

Für die Sänger und Instrumentalisten unserer Schule gab es zu Halloween nichts Saures, aber viele süße Klänge während des Probenlagers in Sondershausen.

Zur Vorbereitung des Adventskonzertes in der Reglerkirche verbrachten 30 Schüler drei Tage an der Landesmusikakademie Sondershausen. Unter der Leitung von Herrn Fellner und Herrn Müller wurde entsprechend des Probenplans neben „Leise rieselt der Schnee“ und afrikanischen Liedern auch die Orchestersuite zum Film „Polar Express“ und das Adagietto aus der 5. Sinfonie von Gustav Mahler einstudiert. Zusätzlich zum musikalischen Programm kam für die Chorsängerinnen oder Orchestermitglieder natürlich auch Spaß, Spiel und Spannung nicht zu kurz. So bleibt aus kulturhistorischer Sicht u.a. der Besuch bei den vielen Grafen und Fürsten Günther im Schloss Sondershausen in Erinnerung.
Vom Ergebnis der intensiven Probenzeit können sich Lehrer, Schülern, Eltern und Freunde der Edith-Stein-Schule am 06. Dezember 2018 um 19.00 Uhr in der Reglerkirche überzeugen.

Hundertwasserbilder für den guten Zweck

Hundertwasserbilder für den guten Zweck

In der Sparkasse Erfurt werden kreative Ergebnisse des Kunstunterrichtes der Klasse 7c zum Verkauf angeboten, um mit dem Erlös eine Mädchenschule in Sambia zu unterstützen.

Die Schülerinnen und Schüler der jetzigen Klasse 7c der Edith-Stein-Schule haben im letzten Schuljahr im Kunstunterricht farbige Zeichnungen zu Bildausschnitten aus Gemälden von Hundertwasser angefertigt. Diese sind jetzt in der Geschäftskundenetage der Sparkasse am Anger ausgestellt und können käuflich rerworben werden.
Damit soll die Holy Trinity Girl’s Secondary School in Mansa, die sich im nördlichen Teil von Sambia befindet, unterstützt werden. 448 Schülerinnen besuchen die 8. – 12. Klasse dieser Schule, die Internatsstatus hat. Die Schule war eine öffentliche Schule in sehr schlechtem Zustand. Um die Situation der Schule zu verbessern, haben die Dominikanerschwestern des deutschen Klosters Strahlfeld die Leitung übernommen. Durch Spendengelder soll der Wiederaufbau und die Renovierung der Schule sowie die Anstellung von Lehrern unterstützt werden.

Christiane Rein

Praxisnähe bei Berufsbörse

Praxisnähe bei Berufsbörse

Gemeinsam Zukunft gestalten – so lautete das Anliegen der Berufsbörse des Bistums Erfurt, bei welcher sich die Schüler der ESS über berufliche Möglichkeiten in christlichen Einrichtungen informieren konnten.

Vertreter unterschiedlichster Bildungsinstitutionen, sozialer Arbeitgeber und anderer katholischer Einrichtungen kamen am vergangenen Mittwoch an der Edith-Stein-Schule zusammen, um den Schülern Anreize für die Zukunft und berufliche Perspektiven zu geben.
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde im Foyer der Schule konnten sich die Schüler der Klassen 9-11 in zwei Blöcken auf die zehn Angebote verteilen und sich genauer informieren. Dabei ging es einerseits um die Abläufe eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) oder die Rahmenbedingungen des Bundesfreiwilligendienstes an den jeweiligen Stellen. Des Weiteren gab es detaillierte Einblicke über die Ausbildungs- oder Studienbedingungen, sei es im Bereich der Kranken- oder Altenpflege, beim Rettungsdienst oder der Journalistenschule und der Theologischen Fakultät der Uni. Neben den Informationen zu den theoretischen Abläufen hatten die Schüler dabei auch die Gelegenheit, praktische Erfahrungen zu sammeln. Vor allem die persönlichen Eindrücke und Motive der jeweiligen Vertreter, egal ob Azubi, Chefarzt oder Seelsorgerin, waren dabei sehr einprägend.

Die Diözesane Arbeitsgemeinschaft der Mitarbeitervertretungen (DiAG MAV) im Bistum Erfurt möchte als Organisator dieser Veranstaltung den Jugendlichen Optionen und Wege aufzeigen, wie sie auch ihre berufliche Zukunft in einem christlich geprägtem Arbeitsumfeld gestalten könnten. Ein Überblick zu den verschiedene Einrichtungen, die vor Ort haben und deren Angebote, findet sich hier.

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Chemie-Exkursion zur Uni Jena

Chemie-Exkursion zur Uni Jena

Die Schüler der Klasse 10a besuchten am 25.10. im Rahmen einer Exkursion des Faches Chemie das Schülerlabor der Universität Jena. Dort bekamen sie die Möglichkeit, ausgiebig zum Thema Waschmittel zu experimentieren.

Nachdem wir Jena mit dem Zug erreicht hatten und den kurzen Fußmarsch zur Uni hinter uns gebracht hatten, wurden wir zunächst mit der nötigen Schutzkleidung ausgestattet und in die Regeln des Experimentierens eingewiesen. Danach konnten wir auch schon beginnen. Uns standen insgesamt 22 Stationen und zwei Stunden Zeit zur Verfügung, unser Wissen zu erweitern und praktische Erfahrungen zu sammeln. Der Inhalt der verschiedenen Stationen reichte von der Geschichte der Waschmittel über deren Funktionsweise und Zusatzstoffe in Waschmitteln bis hin zu ökologischen Aspekten. Bei den vielen interessanten Experimenten wurden wir stets von aufgeschlossenen Studenten unterstützt und konnten so viele neue Erkenntnisse gewinnen.

Alles in allem war dieser Tag ein gelungener Ausflug mit wertvollen Einblicken in die Laborarbeit und das überraschend komplexe Thema Waschmittel.

Auf Tuchfühlung mit Zebramangusten

Auf Tuchfühlung mit Zebramangusten

Um sich auf das Ethologiepraktikum mit den Tieren aus dem Vivarium vorzubereiten, haben die Schüler des Kurses 9b NWuT die Zooschule im Zoopark Erfurt besucht. Nach einer theoretischen Einführung konnten die Zebramangusten beobachtet und gefüttert werden. Diese neugierigen Tierchen hatten nach kurzer Zeit ihren Respeckt vor den Schülern abgelegt und kletterten über Rücken und Schultern. Besonders interessant waren auch die Arbeitsblätter der Schüler, die gut zum Spielen und Anknabbern geeignet waren.

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Edith-Stein-Schule Erfurt