Staatlich anerkanntes katholisches Gymnasium mit staatlich anerkannter katholischer Regelschule

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Herbstlese an der ESS

„Herbst-Lese-Fest“ unter diesem Namen sollte die Veranstaltung stattfinden, darin waren sich vor über zehn Jahren, im April 2000 vier engagierte Mütter von Edith-Stein-Schülerinnen und Schülern einig.
Frau Kleinheyer, Frau Schröter, Frau Lünstett und Frau Quitt (sowie später Elsbeth Weiler als Nachfolgerin für Frau Lünstett) wollten für die Eltern-, Lehrer- und Schülerschaft eine kulturelle Veranstaltung organisieren, die über den „Stundenplan“ hinaus, „Schule“ machen sollte. Der christliche Grundgedanke sollte sich - eingebettet in ein kulturelles Angebot, terminlich nahe an Edith Steins Geburtstag, dem 12. Oktober gelegen - durch geselliges Beisammensein abgerundet fest verankert in den Jahresplan der Schule integriert einfügen.
„Das Bistum Erfurt als Schulträger sowie die Schulleitung und auch die Lehrerschaft der Edith-Stein-Schule waren zunächst sehr skeptisch, was zum einen die Umsetzung der Grundidee und zum anderen aber auch die Finanzierung der Veranstaltung betraf“, so Gabriele Schröter.
Man konzipierte eine Abendveranstaltung, eine Autorenlesung zu aktuellen, brisanten oder geschichtlichen Themen mit dem Ziel, das Medium Buch in den Vordergrund zu stellen, um Schülern der Mittel- und Oberstufe, ihren Eltern und Lehrern, sowie Vertretern der Politik und Gesellschaft Erfurts eine zum Schulgeschehen parallele Plattform des Austausches zu bieten. Die Organisatorinnen nutzten ihre vielfältigen Kontakte. Nachdem Sponsoren gefunden waren, begab man sich auf die Autorensuche. So gelang es, zum 1. Herbst-Lese-Fest vor 12 Jahren, die Schriftstellerin Stefanie Zweig zu engagieren. Die ehemalige Kulturredakteurin erreichte mit ihren Afrika-Romanen Ende der Neunziger den schriftstellerischen Durchbruch. Sie las aus Ihren Büchern „Nirgendwo in Afrika – Irgendwo in Deutschland“.
Nachdem Fragen wie „wie macht man auf sich aufmerksam, was bieten wir als Rahmenprogramm an, wer kann noch unterstützend mithelfen, woher Sitzgelegenheiten und Dekoration nehmen“ und vieles mehr geklärt waren, ging es an die Erstellung der Gästeliste sowie ans Konzipieren der Einladungen. Hierbei unterstützte maßgeblich die Druckerei Handmann die Umsetzung und druckte (bis dato) – kostenfrei - die Einladungen, dessen Logo von Adrian Kleinheyer, damals noch Schüler an der ESS, entworfen und gestaltet wurde.
Die finanziellen Mittel für diese erste Veranstaltung wurden nach aufwändiger Sponsoren-suche großzügig vom Thüringer Kultusministerium und dem örtlichen Buchhandel gegeben.
Man war sich darüber einig, dass man zudem die Doppeldeutigkeit der „Lese“ zum Ausdruck bringen möchte und so entstand neben der Buchlesung auch der Gedanke einer „Weinlese“ im übertragenen Sinne. Während des zweiten Teils der Veranstaltung wurden im Foyer fränkische Weine, Zwiebelkuchen und Laugenbrezeln angeboten.
Das 1. Herbst-Lese-Fest wurde demnach ein voller Erfolg und der Startschuss für die inzwischen 13-jährige Tradition an der Schule war gegeben.
In den darauffolgenden Jahren wurden Philomena Franz (2001), Prof. Dr. Bassam Tibi (2002), Dr. Daniel Deckers (2003), Rupert Neudeck (2004) und Matthias Kopp (2005) zu Buchlesungen gewonnen.
Frau Catrin Schmidbauer wurde durch das Organisationsteam „eingearbeitet“, begleitete alle Aufgaben der zu treffenden Vorbereitungen um dann 2006 den „Staffelstab“ von der Vorbereitungsgruppe zu übernehmen. In Birgit Rusbüldt (bis 2007), Christiane Neubig und Sabine Schneider fand sie zuverlässige Mitstreiterinnen.
Seither organisiert das neue Organisationsteam, das 2007 durch Frau Schütz ergänzt wurde, nach dem Grundgedanken der Vorreiter alljährlich das Herbst-Lese-Fest an der Schule. Der Wunsch, die Schülerschaft aktiv einzubinden um eine gemeinsame Veranstaltung zu bewerkstelligen, wurde nicht nur erfüllt, sondern auch erfolgreich umgesetzt.
Als konstante und sehr verlässliche Größen hielten sich inzwischen über dreizehn Jahre die Sponsoren, Druckerei Handmann, Buchhandlung Peterknecht und der Förderverein der Edith-Stein-Schule, wodurch allen interessierten Besuchern der Veranstaltung immer noch freier Eintritt gewährleistet wird.
So besuchten die Edith- Stein-Schule im Rahmen des Herbst-Lese-Festes

  • 2006 las Erika Rosenberg aus ihrem Buch „Ich, Emilie Schindler“ – mutige Zeitzeugen der Naziherrschaft.
  • Prof. Dr. Manfred Deselaers referierte 2007 zu „Dialog an der Schwelle von Auschwitz“.
  • 2008 las Dr. Alois Prinz aus der Biographie „Hannah Arendt – Beruf Philosophin, oder Die Liebe zur Welt“.
  • Jana Jürß las 2009 aus ihrem Lese- und Arbeitsbuch „DDR – durch Menschen gelebt“.
  • 2010 „Willy Brandt in Erfurt - Der schwierige Weg zum ersten deutsch-deutschen Gipfeltreffen 1970“ von Jan Erices und Jan Schönfelder.
  • Maren Gottschalk, „Die Morgenröte unserer Freiheit“ mit Untertitel „Die Lebensgeschichte von Nelson Mandela“ war 2011 Thema des Herbst-Lese-Festes.
  • An Edith Steins 121.Geburtstag las, im Rahmen der Festwoche zum 20-jährigen Bestehen der Edith-Stein-Schule, Dr. Ingeborg Gleichauf aus Ihrem Buch "Denken aus Leidenschaft - Acht Philosophinnen und ihr Leben".
  • Was bedeutet Jesus für uns? Autor Dr. Alois Prinz las 2013 aus seinem Buch "Jesus von Nazaret".
  • 2014 "Erlauben Sie, dass ich schweige..." - Die Verbrannten Dichter - ein Programm von Gerd Berghofer.
  • Sherko Fatah las 2015 aus seinem Buch "Der letzte Ort"

Was im April des Jahres 2000 als spontane Idee entstand, ist nun zum festen Bestandteil der Jahresplanung an der Edith-Stein-Schule geworden.


Catrin C. Schmidbauer Organisation Herbst-Lese-Fest

Rückblick auf vergangene Herbstlesen

Herbstlesefest 2016

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Herbstlesefest 2013

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